Neuerscheinung: Band 2 der Schriftenreihe Wissen schafft Demokratie zum Schwerpunkt Diskriminierung

Neuigkeiten

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft stellt Studienergebnisse zu Diskriminierungserfahrungen vor: Mit zunehmenden Diskriminierungserfahrungen sinkt das Vertrauen in demokratische Institutionen und das Sicherheitsgefühl im Bundesland. Viele Betroffene fühlen sich aufgrund mehrerer Merkmale diskriminiert. Die Gesundheit der Betroffenen leidet nachweislich. Diese Auswirkungen verstärken sich, wenn Betroffene zusätzlich Opfer von Hasskriminalität werden. Die Daten zeigen, dass auch in Thüringen Sexismus sehr viel stärker angegangen werden muss.

Nachricht vom

Pressemitteilung

Studie: NPD hat der AfD den Weg geebnet „Demokratieferne Räume? Wahlkreisanalyse zur Bundestagswahl 2017“ vorgestellt

Das Institut

Das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit“ ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Das Institut wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und hat im August 2016 in Jena die Arbeit aufgenommen. Aufgaben des Institutes sind der Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie die gemeinsame Entwicklung, Realisierung und Dissemination von Forschungsprojekten zur Förderung der demokratischen Kultur.

IDZ in den Medien

Medienmeldung vom

Ein Minister für die Heimat

Hamburger Abendblatt / mit Matthias Quent

Berlin. Heimat. Alle reden davon. Horst Seehofer will, wiewohl nur im Nebenamt, sogar Bundesminister für Heimat werden. Neben Innen und Bau. Ein Superministerium. Der CSU-Chef zahlt auf sein Narzissmus-Konto ein. Die Aufgabe motiviert, reizt ihn und manche Nutzer im Netz zum Spott: "Heimat-Horst".

MDR Aktuell / mit Matthias Quent

Identitäre Bewegung instrumentalisiert Kampf gegen sexuelle Gewalt

Medienmeldung vom

Protestkundgebung in Kandel

zur Sache Rheinland-Pfalz! im SWR Fernsehen / mit Matthias Quent

Publikationen & Schriftenreihe

Vortrag von Matthias Quent am Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft (ZAK) des Karlsruher Institut für Technologie am 7. Dezember 2017: "Aus der Nische in die Mitte? Die Radikalisierung deutscher Parallelwelten"

Die NPD hat der AfD den Weg geebnet: Sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland, besonders in wirtschaftlich abdriftenden, aber auch in prosperierenden Regionen profitiert die AfD von einer lokalen politischen Kultur, in der sich Demokratieverdrossenheit und Rechtsextremismus normalisieren konnten. Dies zeigt die vorliegende statistische Mehrebenenanalyse des Bundestagswahlergebnisses unter Einbeziehung von lokalen Kontextdaten auf Wahlkreisebene.

Die Studie wurde von der Amadeu Antonio Stiftung in Auftrag gegeben und am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft von den Leipziger...

Veranstaltungen und Termine


exit Racism - rassismuskritisch denken lernen

Über Rassismus zu sprechen ist nicht leicht, denn keiner möchte rassistisch sein – und viele Menschen scheuen sich vor dem Begriff. Aber...


Internationale Tagung zu Perspektiven und Strategien im Umgang mit Hasskriminalität

„Gewalt gegen Minderheiten: Internationale Perspektiven und Strategien zum Umgang mit Hasskriminalität“ - Fachtagung am 20. & 21. September 2018 in...